Mit dem E-Auto nach Mailand und zurück

12.11.2018

vom 06-11 Nov 2018 fand wieder die EICMA in Mailand statt, mein letzter Besuch ist auch schon wieder 7 Jahre her (2011) damals jedoch mit dem Zug.
Heuer wollte ich das Experiment wagen mit dem E-Auto nach Mailand, fast 900km in eine Richtung.

Das die E-Mobilität in Österreich auch auf Langstrechen funktioniert ist uns allen bewusst, meine Einstellung dazu war, ohne viel und lage zu planen auf einfachstem Weg nach Italien und wieder zurück.

Gemeinsam mit einem Freund fing die reise am Mittwoch den 06.11 um 13 Uhr in Sooß los das Auto auf 100% geladen und mit 206km waren wir motiviert und gleichermaßen gespannt was uns erwarten wird.

1. Etappe Sooß nach Affi

Von Sooß nach Affi 740km dies wollte ich noch am Mittwoch schaffen und es ging sich (fast aus)

 
der erste Ladehalt in Sebersdorf ging ohne Probleme, der 2te Ladehalt in Wolfsberg gab mir leider einen kleinen Rückschlag, die Station gab nur 18kW her, sodass sich der gelpante Ladehalt von 30 min auf 1,5h verzögerte, was aber im Endefekt jetzt auch nicht so schlimm war, da wir so eine kleinigkeit essen konnten und uns beim Merkur mit Proviant für die restliche Fahrt eindecken konten.

um 19:27 ging es mit einer Reichweite von 186km weiter zum Ladehub Dreiländereck, die erste Ladestation die mit der Roamingkarte von Maingau freigeschalten wurde, nach einer kurzen Pinkelpause ging es nun weiter nach Udine, die erste Station in Italien, die mir leider wieder einen Rückschlag erteilt, da diese nicht via ENEL X App erreichbar ist, zum glück hab ich mir noch ein paar Reserven aufgehoben um noch zum Palmanova Outlet zu kommen.
der Erste Schreck war aber groß, als ich vor einem Schranken stand, doch ein freundlcher Nachtwächter kam schon zu mir "elettricità ?" und öffnete mir den Schranken.
Nun war es schon 23 Uhr und mien Ziel Affi noch Heute zu erreichen war in weiter Ferne.
die Ladeweile im Outlet haben wir mit dem Nachtwächter verbracht, der sehr Interersseirt und Freundlich war, leider ganz anders war es bei der nächsten Ladestation in Venedig die Nachtwächterin die mir die Tore öffnet war nicht so freundlich zu Sprechen, vermutlich weil sie jetzt um 1:10 Uhr mir die Türen öffnen, und meine Personalien aufnehmen muss, gut, man klann es Ihr nicht verübeln ;)
Vollgeladen, also 94% ging esa nun weiter nach Affi, wo ich eigentlich schon seit 2h sein wollte, nun gut, hier lud ich etwa für 10 min an der 50kW CHAdeMO und parkte dann zur Typ2 22kW um, da ich hier sowiso eine Pause eingeplant hatte, so konnte das Auto schön langsam weiterladen und wir schliefen ca 2,5h im Auto.

2. Etappe Affi nach Milano (Rho)

um 3:30 Uhr ging es von Affi weiter nach Milano, eingentlöich hätte ich die Strecke von ca 150km locker schaffen können, da ich aber in der App keine Einzige Ladestation gefunden habe, und wir uns auch noch nicht Sicher waren wo wir übernachteten, habe ich noch einen Zwischenstopp in Trezzo geplant, um im Falle des Falles wieder zurück zur Ladestation zu kommen.

So sind wir um 9:22Uhr rechtzeitig zum Einlass in die EICMA am Messegelände angekommen.

Tourbericht:

Fahrzet insgesammt: 20,5h
Ladezeit: ~ 5h (inkl. 2,5h Schlafen)
Ungeplanter Zeitverlusst: Wolfsberg (1h) Udine (1h) Milano Stau (1h)


EICMA 2018

die EICMA ist eine der größten 2-Radmessen Europas, mit diversen bekannten Unternehmen (KTM, Harley Davidson,...) sowie Chinesische Hersteller von E-Fahrzeugen, diese waren unsere Hauptstände wo wir uns aufhielten, Kontakte knüpfen, das eine oder andere Modell wird auch eventuell Importiert, oder näher verfolgt. 

Rückfahrt mit kleinem Hoppala ;)

am Freitag um 19 Uhr ging es wieder nach Hause..... aber mal langsam, die ersten 50 km war Stau ohne ende, 4h wurden für diese geopfert.
weiter zur Station in Trezzo, da ich aber hier noch über 100km Reichweite hatte, wurde diese Übersprungen und wir fuhren zur nächsten, leider ist uns da ein kleinens Hoppala passiert, wir sind nämlich in die falsche Richtung, anstatt nach Bergamo sind wir nach Lecco gefahren und Strandeten dann in Como am Schnelllader der noch keinen Strom hatte, so luden wir 1,5h an der 22kW, dazu muste ich mich noch bei Nextplug anmelden um die Station starten zu können, (nebenuns war eine LNG Tankstelle für LKWs, schlimm, und sowas soll die Zukunft sein) während der Ladezeit überlegten wir ob wir wieder zurück oder doch  über St. Moritz fahren, schlussendlich haben wir uns für den Rückweg entschieden, da die Restreichweite wieder ausreichend war, und es nach St. Moritz nur mehr Bergauf ging.

Zurück in Trezzo wirde wieder auf 94% geladen und es ging dann endlich weiter in die richtige Richtung nach Affi, wo wir wieder übernachteten um dann gleich nach Bozen zu kommen, diese kleine Hoppala hat uns 4h gekostet.
In Bozen gingen wir dann Frühstücken und dann gleich weiter nach Assling, wo das laden mit Bankomatkarte extrem einfach war, leider hab ich hier vetgessen ein Foto zu machen.

von da an ging es nur nich bergab und ich konnte bis Velden am Wörthersee durchfahren, hier wurde dann noch schnell was gegessen und die Reise ging weiter nach Judenburg, hier war die Stromtankstelle aufgrund des Perchtenlaufes gesperrt, ich konnte gerade noch zufahren, 10 min Später beganne sie die Ladestation einzuzäunen, ich durfte aber noch ausfahren bevor mich die Perchten gefressen hätten ;P
der nächste und letzte Ladehalt war dann Schottwien, sowie der erste und einzige auf dieser Tour wo mir ein E-Auto an den Ladestationen begegnet ist, nicht nur der e-Golf, auch 20min Säter kam ein i3 vorbei, selbst in Affi wo ein großer Tesla Supercharger mit 12 Stalls stand, hab ich keinen einzigen Tesla gesehen.

um 19 Uhr war ich dann endlich wieder in Sooß angekommen, und war dnn sachon froh endlich ins Bett zu kommen.

Tourbericht:

Gesamtfahrzeit: 24h
Ladezeit: 7h
Ungeplanter Zeitverlust: 2h Stau, 4h falsche Richtung 20min Schottwien, Warten auf e-Golf

Fazit:

nach knapp 2.000km (1.984,8) kann ich nur sagen, es sit Möglich mit dem E-Auto nach Mailand zu fahren, aber nicth zu empfehlen, nicht wegen dem Laden oder dem E-Auto sondern wegen der Autos in Mailand, Stau, Stau und noch mehr Stau, jetzt sehe ich die Tangente in Wien mit ganz anderen Augen, denn die ist im vergleich zu Mailand nichts.
Egal ob in der Früh, zu Mittag oder am Abend, die Blechlawine schleicht durch Mailand, selbst der LKW Verkehr ist ein Wahnsin, bei 32 LKWs hintereinander haben wir aufgehört zu zählen.

Die Mautgebühren in Italien sind Teuer, vom Dreiländereck bis nach Mailand hat ich für die Fahrt 38,-€ reine Mautgebühren gezahlt, jeder Ladestopp muss abgefahren und Maur gezahlt werden, beim Auffahren wiedere Ticket ziehen, das ist lästig und Zeitaufwendig, daher sind wir den Rückweg bis Österreich auf der Bundesstraße gefahren, die Ladekosten beliefen sich auf 27,91€ für 1.984,80km was einen Preis von 1,40€/100km entspricht.
Zu guter letzt, es war ein Experiment, diese Strecke wird nächstes mal wieder wie Üblich mit dem Zug erledigt, dies ist um einiges Schneller entspannter und man kommt öffentlich super zur Messe


Gesamtfahrzeit: 44h
Gesamtladezeit:
~12h
Gesamtladekosten:
27,91€
Gesamtmaut:
38,-€
Zusätzliche Kosten:
34,-€ Parken Messe
31,-€ Übernachtung



 


Ladehalte

Impressionen EICMA

Stau in Mailand