AHK für den Kia Soul EV

11.03.2019

Da ich viel mit E-Fahrzeugen zu tun hab, und diese auch verkaufe, musste ich immer für einen Transport einen Nissan eNV200 ausleihen, auf die Dauer kam mir dies aber zu teuer, und er war auch nicht immer verfügbar wen ich ihn benötigte, so musste ich ständig um planen oder mich nach dem Auto richten, was leider oft etwas schwergefallen ist.

So habe ich mich etwas schlau gemacht, und mir überlegt eine Anhängekupplung (AHK) für meinen Kia Soul zu besorgen.

Die war recht leicht, der EV hat die gleiche Karosserie wie der Verbrenner, und somit passen die Anbauteile ohne Basteln überein.

Anhängekupplung und E-Satz ohne Eingriff in das Steuergerät,
um die AHK montieren zu können musste zuerst die Unterboden Verkleidung sowie die Rücklichter und die Stoßstange abgebaut werden.

Die Stoßstange war das gröbere Problem, da diese geklippt und von links und rechts verzahnt ist, diese abzubauen war 1h Arbeit, ab dann ging es recht leicht, zuerst wurden die Adapterplatten montiert und dann die AHK.

als diese montiert war ging es zum E-Satz, hierbei werden mit Stromdiebe (so heißen die roten klemmen) die "Signale" der Rücklichter angezapft, Signale deshalb, da die Spannung nicht vom Licht entnommen wird, sondern extra gelegt wird, somit kann auch bei Fahrzeugen mit CAN-Bus der E-Satz montiert werden.

Da mir persönlich die Kabeln so "blank" nicht gefallen hab ich alle mit Isolierband zusammengebündelt, dies sieht nicht nur schöner aus sondern schützen die Kabel auch ein wenig.
Leider habe ich vom E-Satz nicht viele Fotos gemacht, dieser wurde aber mit Kabelbinder hinten in der Stoßstange befestigt und die 30er Leitung eben dem Akku nach vorne gelegt. hier konnte man auch gleich den HV-Akku begutachten

Was mir dabei aufgefallen ist, die 2 Akkuleitungen haben keine Interlock Line, und sind somit unter Last Schaltbar, kann sein das sie es anders gelöst haben, oder ich einfach was übersehen habe, etwas Komisch kam es mir aber trotzdem vor.

Nun aber wieder zum Thema zurück,
Danach kam wieder die die Verkleidung ran, diese musste aber leicht angepasst werden, und etwas ausgeschnitten werden um die AHK unten ausführen zu können.

Auch muss eine Status LED nach vorne gezogen werden die mir mitteilt ob ein Hänger angeschlossen ist, die Verbindung und die Lichter in Ordnung sind, sowie ob die Nebelschlussleuchte funktioniert.

Nach 8h Arbeitszeit waren wir nun endlich fertig, und ich bin schon auf den ersten Hänger betrieb gespannt